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1860 München muss bangen – Wieder Zittern bis zum Schluss?

Nach enormen Investitionen in namhafte Spieler wie Stefan Aigner oder Ivica Olic wollte der TSV 1860 München in dieser Saison eigentlich im vorderen Tabellendrittel mitmischen. Die Hoffnung darauf hat sich aber schnell zerschlagen, woraufhin in der Winterpause noch einmal mit fünf weiteren Verstärkungen sowie einem neuen Trainer nachgebessert wurde.

Durchschlagender Erfolg stellte sich indes auch unter Trainer Vitor Pereira nicht ein, wenngleich die Löwen aus den 14 Spielen der Rückrunde 17 Punkte und damit schon jetzt mehr Zähler geholt haben als in der Hinserie.

Nach den Siegen am 25. und 26. Spieltag gegen die Würzburger Kickers und bei Fortuna Düsseldorf schien Sechzig dem frühzeitigen Klassenerhalt schon nahe. Doch dann gaben die Löwen gegen den VfB Stuttgart in der Nachspielzeit aufgrund eines kapitalen Schnitzers von Sebastian Boenisch einen sicheren Sieg aus der Hand. Nach diesem 1:1 gegen die Schwaben fand Sechzig nicht mehr in die Spur und holte aus den letzten vier Begegnungen nur noch einen Zähler. Und das, obwohl vor allem in den Spielen beim 1. FC Kaiserslautern und gegen Eintracht Braunschweig weitaus mehr drin war. Letztlich gingen aber beide Partien mit 0:1 verloren und die Löwen finden sich plötzlich auf dem Relegationsplatz wieder.

Am kommenden Wochenende bei Dynamo Dresden, gegen den VfL Bochum und beim 1. FC Heidenheim bekommt es 1860 im Endspurt mit drei Mannschaften zu tun, für die es angesichts des sicheren Klassenerhalts um nicht mehr viel geht. Das dürfte für die Löwen kein Nachteil sein, nützt aber nichts, wenn die sich bietenden Chancen wie in den letzten Spielen ausgelassen werden. Wohl mindestens vier Punkte müssen aus den letzten drei Begegnungen noch her und am besten die ersten drei schon in Dresden, um sich eine Zitterpartie bis zum Ende zu ersparen.

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