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Aufsteiger: Mit Heidenheim und Leipzig setzten sich zwei Favoriten durch

Während Darmstadt 98 noch in der Relegation gegen Arminia Bielefeld um den Aufstieg kämpft stehen mit dem FC Heidenheim und RB Leipzig zwei Aufsteiger in die 2. Liga bereits fest. Bereits vor der Saison wurden beide als Favoriten auf den Aufstieg gehandelt und haben sich letztlich souverän durchgesetzt.

Heidenheim – Nach zwei vergebenen Anläufen ist der Aufstieg geglückt

2012 und 2013 verspielte Heidenheim kurz vor Schluss der Saison noch den Aufstieg in die 2. Liga. Doch in dieser Saison setzten sich die Heidenheimer als Tabellenerster durch. Nur vier Spieltage war man in der kompletten Saison nicht auf einem der ersten drei Plätze. Ab dem 7. Spieltag waren die Heidenheimer durchgängig auf Platz 1 in der Tabelle und haben in der kompletten Spielzeit auch nur fünf Spiele verloren. Dabei setzte Trainer Frank Schmidt vor allem auf ältere Profis. Denn mit 27,24 Jahren war der Kader der Heidenheimer nach Münster der älteste. Dabei zog vor allem Marc Schnatterer die Fäden. Der Mittelfeldregisseur stand bereits seit einigen Jahren auf vielen Wunschlisten der Vereine und entschied sich immer wieder für Heidenheim. Auch wenn Heidenheim für viele als Fußballdorf gilt, kann sich der Zuschauerschnitt mit etwas über 9.000 Zuschauer durchaus sehen lassen. Insgesamt setzt die Region auf den FC Heidenheim. Denn 300 mittelständische Firmen agieren als Sponsoren und setzten auf den FCH.

Ein möglicher Fußballriese steigt ins deutsche Unterhaus auf

Der Durchmarsch von der 3. Liga in die 2. Liga wurde von vielen Experten prophezeit. Im Gegensatz zu den Heidenheimern steckt hinter RB Leipzig mit RedBull ein einzelner Zahlungskräftiger Sponsor. In der 3. Liga hatten die Leipziger zunächst etliche Anlaufschwierigkeiten, konnten sich aber ab dem 12.Spieltag in den Aufstiegsrängen festsetzen. Trainer Alexander Zorniger km 2012 aus Großaspach – wo er großartige Arbeit leistete – und führte den Klub nun von der Regionalliga in die 2. Liga. Das Team ist eine Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern. In der vergangenen Spielzeit setzten vor allem Daniel Frahn, Dominik Kaiser und der dänische Jugend-Nationalspieler Yussuf Poulsen die Akzente. Für die kommende Saison werden bei den Leipzigern weitere junge Talente gehandelt, welche bereits für ihre Nationalteams aufliefen. Auch wenn RB Leipzig mit Sicherheit kein Traditionsverein ist und vielen nicht gerne im deutschen Fußball gesehen wird, konnte Leipzig mit einem Zuschauerschnitt von über 16.000 in der abgelaufenen Saison überzeugen und wird dieser in der kommenden Saison auf über 20.000 schrauben können.

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