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Braunschweig bangt um Khelifi und Holtmann – Die Bundesliga lockt

Um wirklich viel geht es für Eintracht Braunschweig im Endspurt dieser Zweitliga-Saison nicht mehr. Doch bei genauerer Betrachtung zeigt sich, dass sehr wohl noch einiges auf dem Spiel steht für die Niedersachsen, die am Ende vor dem 1. FC Kaiserslautern bleiben müssen, um die Pfälzer im für die Vergabe der TV-Gelder entscheidenden Fünfjahresranking zu überflügeln. Gelingt dies, erhält Braunschweig kommende Saison rund 340.000 Euro mehr aus dem Fernsehtopf.

Geld, das die Verantwortlichen um Trainer Torsten Lieberknecht und Sportchef Marc Arnold gut gebrauchen können, um den Kader zu verstärken. Zunächst aber muss man an der Hamburger Straße den Verlust von Leistungsträgern fürchten. So haben sich trotz einer eher durchwachsenen Spielzeit einige Spieler der Eintracht in den Fokus anderer Vereine gespielt. Etwa Salim Khelifi, der auf der offensiven Außenbahn für viel Wirbel sorgt und es schon auf acht Tore und zwei Vorlagen bringt. Für den Schweizer soll sich schon seit längerem der Hamburger SV interessieren und laut der „Braunschweiger Zeitung“ haben offenbar auch der SC Freiburg und der 1. FC Köln den 22-Jährigen im Blick.

Für den noch ein Jahr jüngeren Gerrit Holtmann, der am Wochenende beim 3:1-Sieg gegen den 1. FC Nürnberg mit einer starken Leistung zusätzliche Eigenwerbung betrieb, soll sich derweil ebenfalls der HSV interessieren, der freilich sowohl für Holtmann als auch für Khelifi tief in die Taschen greifen müsste. Weil Khelifi noch bis 2018 und Holtmann sogar bis 2019 unter Vertrag steht, befindet sich die Eintracht in einer guten Verhandlungsposition und könnte die Konditionen eines Transfers mehr oder weniger diktieren. Für Khelifi macht in diesem Zusammenhang schon eine Forderung von drei Millionen Euro die Runde und auch Holtmann wäre kaum zum Schnäppchenpreis zu haben.

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