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Düsseldorfs Kaan Ayhan wohl bald wieder dabei

Es waren erschreckende Bilder, die sich den Zuschauern in der Esprit-Arena und an den TV-Bildschirmen gut zehn Minuten vor Abpfiff der Partie zwischen Fortuna Düsseldorf und dem 1. FC Heidenheim boten. Düsseldorfs Kaan Ayhan, der zuvor unglücklich von Heidenheims Tim Skarke im Gesicht erwischt worden war, musste mit zwei blutenden Wunden im Gesicht den Platz verlassen und wirkte dabei sichtlich benommen.

Nach dem Abpfff rückte das Ergebnis logischerweise schnell in den Hintergrund, zumal das torlose Unentschieden wenig Spektakel zu bieten hatte. Vielmehr musste Trainer Friedhelm Funkel vor allem Fragen zum Zustand von Ayhan beantworten und gab gegenüber der „Rheinischen Post“ bekannt, dass der türkische Nationalspieler wegen dem Ort der Verletzungen ins Krankenhaus gebracht wurde: „Unser Doc Ulf Blecker hat zwar schon viele blutende Verletzungen beim Eishockey erlebt, aber so dicht am Augapfel traut er sich verständlicherweise nicht heran.“

Dort wurde Ayhan dann noch am Samstag von einem plastischen Chirurgen, der die beiden Wunden mit insgesamt 20 Stichen nähte, operiert. Ayhan hat das Ganze gut überstanden und wird aller Voraussicht nach auch nicht allzu lange ausfallen. „Die nächsten drei Tage sind entscheidend. Wenn sich die Wunde nicht entzündet, kann er danach schon wieder auf dem Platz stehen“, hält Mannschaftsarzt Blecker sogar ein sehr schnelles Comeback und damit auch einen Einsatz am Freitag im Derby beim VfL Bochum für nicht ausgeschlossen. Weil die Wunden bis dahin aber noch nicht verheilt sein dürften, ist aber eher davon auszugehen, dass Ayhan dann noch nicht wieder auf dem Spielberichtsbogen auftauchen wird. Eine Woche später sollte der Allrounder aber wieder an Bord sein.

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