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Dynamo Dresden will ausgeliehenes Trio halten

Dynamo Dresden spielt eine für einen Aufsteiger bemerkenswert gute Saison und kann mit 41 Punkten auf dem Konto schon neun Spieltage vor Schluss einen Haken hinter das oberste Saisonziel Klassenerhalt machen. Und sollte die SGD am Wochenende beim VfB Stuttgart den Coup aus dem Hinspiel, als die Schwaben mit 5:0 demontiert wurden, zumindest annähernd wiederholen können, wäre Dresden sogar mitten drin im Aufstiegsrennen.

Weil die aktuellen Top-Vier aber ganz andere Voraussetzungen haben als Dynamo, ist ein weiteres Jahr in der 2. Bundesliga das im Moment sicherlich wahrscheinlichste Szenario. Und um dann wieder gut aufgestellt zu sein, bemüht sich die SGD aktuell darum, den Kader zusammenzuhalten. Sicher ist zwar schon der Abgang von Marvin Stefaniak, der für rund zwei Millionen Euro zum VfL Wolfsburg wechselt, doch ansonsten soll nach Möglichkeit kein Leistungsträger gehen.

Shooting-Star Niklas Hauptmann besitzt ohnehin noch einen Vertrag bis 2020 und wäre wohl allenfalls für eine sehr hohe Ablöse zu haben. Kniffliger ist die Lage bei drei derzeit nur ausgeliehenen Spielern, die Dynamo unbedingt halten möchte. Im Falle von Akaki Gogia (FC Brentford), der aktuell verletzt ist, zuvor aber mit sieben Toren in 15 Spielen überzeugt hat, besitzt Dynamo eine Kaufoption über 750.000 Euro, die allerdings nur dann gezogen werden kann, wenn mit Gogia selbst eine Einigung erzielt wird. Das wird keine einfache Aufgabe, ebenso wenig die Gespräche mit dem 1. FC Nürnberg über eine feste Verpflichtung von Stefan Kutschke, der selbst aber auf jeden Fall gerne bleiben würde.

Am weitesten gediehen sind die Bemühungen um einen Verbleib von Torwart Marvin Schwäbe, der aller Voraussicht nach noch mindestens ein weiteres Jahr von der TSG 1899 Hoffenheim ausgeliehen werden kann.

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