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Eintracht Frankfurt offenbar an Lauterns Julian Pollersbeck interessiert

Mit dem 2:0 gegen die SpVgg Greuther Fürth hat der 1. FC Kaiserslautern eine Serie von sechs sieglosen Spielen beendet und drei mit Blick auf die Tabelle extrem wichtige Punkte eingefahren. Ohne den Dreier gegen Fürth wäre der FCK sogar auf den 17. Tabellenplatz abgerutscht und damit in noch größerer Gefahr als ohnehin schon.

Bis zum Ende der Saison droht den Roten Teufeln noch ein längeres Zittern und das nicht nur aus sportlichen Gründen. Denn gerade wirtschaftlich wäre ein Abstieg für den FCK ein schwerer Schlag. Schon in der laufenden Saison erwartet man ein Minus von rund 2,5 Millionen Euro und wenn dann auch noch der Großteil der aktuellen Fernseheinnahmen wegfiele, stünde der Vereine vor einer extrem schwierigen Aufgabe, zumal das Fritz-Walter-Stadion ein beträchtlicher Kostenfaktor ist, der in der 3. Liga kaum mehr zu stemmen wäre.

Nicht ohne Grund suchen die Verantwortlichen derzeit intensiv nach Investoren, die mit ihrem Geld helfen sollen, den FCK auf Sicht wieder in die Bundesliga zu bringen, denn selbst die 2. Bundesliga ist für Kaiserslautern auf lange Sicht kaum möglich. Bislang hat sich aber noch kein Investor gefunden, sodass man vor allem im Abstiegsfall auch an andere Einnahmequellen denken müsste.

In den letzten Jahren hielten den FCK die mehr oder weniger regelmäßigen Verkäufe von Eigengewächsen wie Willi Orban, Dominique Heintz oder zuletzt Marius Müller und Jean Zimmer über Wasser. Und auch jetzt weckt mit Julian Pollersbeck offenbar wieder ein FCK-Talent andernorts Begehrlichkeiten. Der 22 Jahre alte Torhüter soll laut „Bild“ im Fokus von Eintracht Frankfurt stehen, wobei die SGE den U21-Nationalspieler aber wohl als Nummer zwei hinter Lukas Hradecky möchte. Sehr fraglich, ob Pollersbeck dazu bereit wäre und nicht zuletzt müsste der FCK aufgrund eines bis 2020 laufenden Vertrages sein Okay geben.

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