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Energie Cottbus in der Krise – Negativrekord mit vierter Niederlage in Serie eingestellt

Mit der gestrigen 1:4-Niederlage gegen den FSV Frankfurt wird der FC Energie Cottbus auf jeden Fall eine weitere Woche am Tabellenende der 2. Bundesliga verbringen. Eine Krise kann in der Lausitz nach mittlerweile vier Niederlagen am Stück, mit denen der neun Jahre alte Zweitliga-Negativrekord des Vereins eingestellt wurde, inzwischen nicht mehr wegdiskutiert werden, zumal auch der Trainerwechsel von Rudi Bommer zu Stephan Schmidt bislang keine Früchte getragen hat.

Dem 0:3 bei Schmidts Premiere auf der Energie-Bank beim FC St. Pauli folgte am gestrigen Freitag eine abermals schwache Vorstellung. Zwar war Cottbus gegen sehr effektive Frankfurter über weite Strecken spielbestimmend, machte aus der deutlichen Feldüberlegenheit aber viel zu wenig und kassierte wegen mangelhaften Defensivverhaltens letztlich vier Gegentreffer, die eine unter dem Strich zu hoch ausgefallene Niederlage zur Folge hatten.

Trainer Schmidt zielte in seinem Statement vor allem auf das Bemühen seiner Elf und will den Kopf noch lange nicht in den Sand stecken: „Fußball kann grausam sein. Das Ergebnis spiegelt nicht den Spielverlauf wider. Das ist ein Nackenschlag für uns, aber ich glaube weiter an diese Mannschaft.“

Die Fans hingegen verlieren langsam den Glauben in die Mannschaft und übten harsche Kritik an den Aktiven, aber auch an Präsident Ulrich Lepsch, dem unter anderem bereits vorgeworfen wird, mit dem unerfahrenen Schmidt einen für den drohenden Abstiegskampf ungeeigneten Trainer verpflichtet zu haben. Noch nach der Partie kam es zwar zu einer Aussprache zwischen rund 100 Anhängern auf der einen und einigen Profis auf der anderen Seite, doch ob die dabei gewechselten Worte tatsächlich etwas bewirken, bleibt abzuwarten und wird sich letztlich erst in den kommenden Wochen zeigen.

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