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Energie Cottbus will Peter Vollmann als neuen Trainer – Alexander Bittroff auf dem Abstellgleis

Schon am Wochenende könnte für den FC Energie Cottbus das Kapitel 2. Bundesliga nach 17 Jahren in den ersten beiden Ligen beendet sein. Verliert die Mannschaft von Trainer Jörg Böhme beim FSV Frankfurt und holt Dynamo Dresden gegen den Karlsruher SC mindestens einen Punkt, wäre selbst das letzte Fünkchen Hoffnung auf den Relegationsplatz erloschen.

Weil schon jetzt der Sprung auf den 16. Platz nicht mehr realistisch ist, laufen längst die Planungen für die dritte Liga, in die der Verein nach dem angekündigten Ausstieg von Präsident Ulrich Lepsch unter neuer Führung gehen wird. Während mit Wolfang Neubert der bisherige Vize-Präsident die Lepsch-Nachfolge antreten wird, sucht der Verein nach einer neuen sportlichen Leitung, die zumindest teilweise auch schon gefunden ist.

So ist mit Roland Benschneider längst eine Einigung erzielt worden. Der 33-Jährige, der im Januar als Teammanager der SV Elversberg gehen musste, wird die zuletzt unbesetzte Position als Sportdirektor übernehmen und in dieser Rolle auch federführend den neuen Trainer aussuchen. Erste Gespräche hat es nun mit Peter Vollmann gegeben, der einst bereits Eintracht Braunschweig und Hansa Rostock in die 2. Bundesliga führte und nun als Wunschkandidat der Lausitzer gilt.

Doch auch wenn der neue Trainer gefunden ist, kann sich Benschneider nicht zurücklehnen, gilt es nach dem Abstieg doch praktisch eine komplett neue Mannschaft aufzubauen, da in diesem Fall der Großteil der Verträge ungültig wird. So auch das Arbeitspapier von Außenverteidiger Alexander Bittroff, der den Verein mit hoher Wahrscheinlichkeit verlassen und beim FC St. Pauli gehandelt wird. In den verbleibenden Saisonspielen wird der 25-Jährige wohl schon nicht mehr eingesetzt, da er Medienberichten zufolge von Trainer Böhme wegen mangelhafter Einstellung aus dem Kader gestrichen wurde. Offiziell ist Bittroff aber nur krank geschrieben.

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