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Ewald Lienen beim FC St. Pauli trotz Fehlstart sicher im Sattel

Der FC St. Pauli bleibt auch nach dem neunten Spieltag Schlusslicht der 2. Bundesliga. Die Kiez-Kicker verloren am Freitagabend trotz früher Führung durch einen von Marvin Ducksch schon in der dritten Minute verwandelten Elfmeter mit 1:2 gegen Erzgebirge Aue und haben damit weiterhin nur völlig enttäuschende fünf Punkte auf dem Konto.

Langsam, aber sicher spitzt sich die Situation rund ums Millerntor damit immer mehr zu, woraus Trainer Ewald Lienen auf der vereinseigenen Homepage auch keinen Hehl macht, gleichzeitig aber unverändert positiv ist: „Die Situation ist schwierig. Wir vertrauen aber darauf, dass wir sie alle gemeinsam meistern.“

Sorgen um seinen Job muss sich Lienen, der St. Pauli vor knapp zwei Jahren in ähnlich misslicher Lage übernommen, zm Klassenerhalt und vergangene Saison sogar auf Rang vier geführt hat, indes keine machen. Trotz des kapitalen Fehlstarts steht der erfahrene Fußball-Lehrer für Sportchef Thomas Meggle außerhalb jeglicher Diskussion: „Eine Trainerdiskussion wird es trotzdem nicht geben. Das Team wird sich zusammen durchkämpfen“, glaubt auch Meggle an die Wende in der vorhandenen Konstellation.

Dass sich mit den frühzeitig ausgewechselten Philipp Ziereis und Bernd Nehrig sowie Aziz Bouhaddouz, der mangels Wechselmöglichkeit die letzte Viertelstunde nur noch humpelnd absolvierte, gleich drei weitere etablierte Kräfte verletzt haben und auszufallen drohen, vereinfacht die Situation nicht. Insbesondere in der Innenverteidigung nicht, in der neben Ziereis auch Sören Gonther noch verletzt fehlt, während Lasse Sobiech eine Sperre absitzen muss.

Am kommenden Wochenende muss St. Pauli allerdings trotz der angespannten Personalsituation punkten. Die Braun-Weißen sind dann zu Gast beim SV Sandhausen, wo eine vierte Niederlage in Folge unbedingt vermieden werden soll.

 

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