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Heimniederlage gegen das Schlusslicht – Greuther Fürth enttäuscht

Für die SpVgg Greuther Fürth läuft es in diesen Tagen wahrlich nicht rund. Die Franken, die nach der verlorenen Relegation gegen den Hamburger SV und einer Reihe von Abgängen im Sommer wieder einmal einen Neuaufbau hinter sich haben, sind zwar vielversprechend in die Saison gestartet, mit der gestrigen 2:5-Heimniederlage gegen den FSV Frankfurt aber auf Rang sieben abgerutscht.

Gleichzeitig wächst der Rückstand auf die Aufstiegsplätze weiter an, was angesichts der gezeigten Leistungen aber nicht verwundern darf. Gegen Schlusslicht Frankfurt ermöglichten kapitale Fehler in der Defensive den Großteil der fünf Gegentore. Eine falsche gestellte Mauer vor dem 1:1 oder ein folgenschwerer Fehlpass von Benedikt Röcker vor dem 2:4 waren aber nicht der einzige Grund für die bereits vierte Saisonniederlage der Franken, die sich vielmehr komplett desolat präsentierten.

Trainer Frank Kramer nahm nach dem Abpfiff denn auch kein Blatt vor den Mund und sprach auf der offiziellen Vereinshomepage klare Worte: „Wir waren richtig neben den Schuhen gestanden. Wir haben in allen Bereichen nicht das gespielt, was wir spielen wollten und hatten eine hohe Fehlerquote, sowohl bei eigenem als auch bei gegnerischem Ballbesitz. Auch das 1:0 hat uns da keinen Impuls geben können. Wir haben eine richtig schlechte Leistung gebracht. Details heran zu ziehen, halte ich für verfehlt, es war in allen Bereichen nicht gut, was wir gemacht haben. Wichtig ist jetzt, dass wir sehr selbstkritisch mit uns ins Gericht gehen und ganz schnell ein anderes Bild abgeben.“

Schon am Dienstag geht es für die SpVgg im DFB-Pokal beim 1. FC Kaiserslautern weiter. Nachdem die heimstarken Pfälzer in dieser Saison bereits in Fürth verloren haben, darf Fürth eigentlich mit breiter Brust auf den Betzenberg reisen. Anschließend wartet in der Liga ein richtungsweisendes Spiel beim wiedererstarkten 1. FC Union Berlin. Geht es auch an der Alten Försterei schief, muss sich Fürth vom Ziel Aufstieg wohl erst einmal verabschieden.

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