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Jens Keller neuer Trainer beim 1. FC Union Berlin

Seit Mitte Februar, als Sascha Lewandowski sich krankheitsbedingt zunächst eine Auszeit nahm, um dann wenig später ganz zurückzutreten, fungiert Andre Hofschneider als Cheftrainer des 1. FC Union Berlin. Allerdings war von Anfang an klar, dass das Engagement des einstigen Bundesliga-Profis nur von vorübergehender Dauer sein würde. Hofschneider besitzt nicht die erforderliche Fußball-Lehrer-Lizenz und darf nur dank einer Ausnahmegenehmigung der DFL bis zum Saisonende in verantwortlicher Position arbeiten.

Dann aber endet die Zeit Hofschneiders, der zudem in der neuen Saison die Ausbildung zum Fußball-Lehrer in Angriff nimmt. Seit dem heutigen Montag ist jetzt klar, wer Hofschneiders Nachfolge antritt. Der 1. FC Union gab auf der offiziellen Homepage die Verpflichtung von Jens Keller bekannt, der zuletzt seit seiner Entlassung im Oktober 2014 beim FC Schalke 04 ohne Job war.

Keller übernimmt indes erst zur neuen Saison, hat aber nun einige Vorlaufzeit, um die Planungen voranzutreiben und im Hinblick auf seinen Kader Wünsche zu äußern. Die Zielsetzung der Eisernen ist auf jeden Fall sehr ambitioniert und geht klar in Richtung Bundesliga, wie Geschäftsführer Sport Lutz Munack am Rande der Vorstellung Kellers durchblicken ließ: „Über unsere Zielsetzung, perspektivisch unter die Top 20 im deutschen Fußball vorzustoßen, besteht Einigkeit. Auch darüber, dass dieses Ziel eine enorme Herausforderung für den gesamten Verein ist.“

Für Keller sind diese Ambitioen indes kein Problem. Der einstige Verteidiger identifiziert sich voll und ganz mit der Zielsetzung, wie er erklärte: „Die Erwartungshaltung des Vereins an meine Arbeit ist klar formuliert worden und genau das war auch mein Wunsch. Um erfolgreich arbeiten zu können, brauche ich ein Ziel und professionelle Partner an meiner Seite, mit denen der Weg dahin beschritten werden kann.“

Keller, der den Dänen Henrik Pedersen als Co-Trainer mitbringt, unterschrieb einen für die erste und zweite Liga gültigen Vertrag bis 2018.

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