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Kaiserslautern unter Druck – Sieg gegen den SV Sandhausen ist Pflicht

Mit dem 0:1 beim FC Energie Cottbus hat die Krise des 1. FC Kaiserslautern am Wochenende einen neuen Tiefpunkt erreicht. Nach mittlerweile drei Niederlagen in Serie und sechs Pleiten in den vergangenen acht Ligaspielen beträgt der Rückstand der auf Rang sieben abgerutschten Pfälzer auf den zweiten Platz, den aktuell die SpVgg Greuther Fürth einnimmt, schon sechs Punkte und selbst der Relegationsplatz, der es nach den Erfahrungen aus dem letzten Jahr eigentlich nicht erneut sein soll, ist bereits fünf Zähler entfernt.

Vor dem Spiel am Freitag gegen den SV Sandhausen zählt für den FCK nur ein Sieg, um bei entsprechenden Ergebnissen der Konkurrenz dem Ziel Aufstieg zumindest wieder ein kleines Stück näher zu kommen. Dafür muss sich die Mannschaft von Trainer Kosta Runjaic im Derby gegen den aus nur 100 Kilometer Entfernung anreisenden SVS aber beträchtlich steigern und darf nicht erneut eine so uninspirierte Vorstellung abliefern wie in Cottbus oder auch zuvor beim 1:2 gegen den VfR Aalen.

Finden muss Coach Runjaic vor allem eine Antwort auf die Frage nach einer funktionierenden Besetzung im Angriff, wo Mo Idrissou seit Wochen völlig außer Form ist und in Cottbus kurz vor Schluss die Chance zum Ausgleich kläglich vergab. Die Hoffnungen ruhen nun auf Torjäger Simon Zoller, der nach einem in der Vorbereitung erlittenen Muskelfaserriss seit letzter Woche wieder trainiert und gegen Sandhausen erstmals wieder zum Kader zählen wird. Ob Zoller, für den der FC Fulham im Winter drei Millionen Euro Ablöse geboten hat, gleich von Anfang an stürmen wird, dürfte von den Trainingseindrücken abhängen und eher kurzfristig entschieden werden. Weil sich mit Srdjan Lakic, Olivier Occean und Albert Bunjaku alle anderen Angreifer neben Idrissou ebenfalls nicht wirklich in Szene setzen konnten, scheint das Comeback von Zoller in der Startelf aber durchaus möglich.

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