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Karlsruher SC: Testspiel als Hoffnungsschimmer

Mit der 0:3-Heimniederlage gegen Fortuna Düsseldorf ist der Karlsruher SC vor der Länderspielpause ans Tabellenende der 2. Bundesliga abgerutscht. Rund um den Wildpark geht verständlicherweise die Angst um, dass es nach 2012 erneut zum Absturz in die Drittklassigkeit kommen könnte, der für den KSC schwerwiegend wäre. Denn die deutlich geringeren TV-Einnahmen, weniger Zuschauer und weniger Sponsorengelder wären wirtschaftlich ein herber Rückschlag, insbesondere mit Blick auf die gerade unterzeichneten Verträge für den Bau des neuen Stadions.

Ein nahezu kompletter Neuaufbau wäre unausweichlich, doch noch hat man in Karlsruhe die Hoffnung, den Super-GAU vermeiden zu können. Und das mit dem im Winter gekommenen Trainer Mirko Slomka, der nach dem Negativtrend der letzten Wochen gleichwohl schon unter Druck steht. Öffentlich stärkte Präsident Ingo Wellenreuther in den vergangenen Tagen zwar den Rücken, doch dem Vernehmen nach soll intern sehr wohl kontrovers über den erfahrenen Fußball-Lehrer diskutiert werden.

Die Länderspielpause nutzte der KSC nun zu einem Testspiel beim 1. FSV Mainz 05, das mit 1:1 endete und sicherlich für das Karlsruher Selbstvertrauen nicht schlecht war. „Wir haben gute Sachen gesehen und ich glaube, wir müssen einiges davon transportieren bis zum nächsten Freitag, aber auch in die nächsten Wochen hinein“, zeigte sich Slomka einigermaßen zufrieden, richtete den Blick aber direkt auch auf die anstehende Begegnung beim 1. FC Nürnberg. Beim Club und noch mehr danach im Heimspiel gegen die Würzburger Kickers muss der KSC punkten, um aufgrund der starken Konkurrenz nicht noch weiteren Boden ans aktuell vier Punkte entfernte rettende Ufer zu verliefen. Sollte es aus diesen beiden Spielen keinen oder nur einen Punkt geben, könnte es für Slomka durchaus schon wieder eng werden.

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