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Muss Union Berlin länger auf Felix Kroos verzichten?

Nach sechs Siegen in Folge und einer bislang überragenden Rückrunde mit 22 Punkten aus acht Spielen musste der 1. FC Union Berlin am gestrigen Samstag wieder einmal einen Rückschlag hinnehmen. Im Spitzenspiel bei Hannover 96 verloren die Eisernen mit 0:2 und könnten dadurch am heutigen Sonntag vom VfB Stuttgart, der Dynamo Dresden empfängt, von der Tabellenspitze verdrängt werden.

Trainer Jens Keller, der sich wie erwartet trotz der Rückkehr des bisherigen Stammkeepers Jakob Busk im Tor für Daniel Mesenhöler entschied, war mit dem Auftritt seiner Mannschaft aber keineswegs unzufrieden. Vielmehr hob Keller in seiner Analyse die guten ersten 45 Minuten hervor, in denen es Union allerdings verpasste, in Führung zu gehen. Nach dem Seitenwechsel wurde dann Hannover stärker und zeigte sich letztlich vor dem Tor effektiver. Niclas Füllkrug brachte 96 in Front und Damir Kreilach erhöhte per unglücklichem Eigentor auf 0:2 aus Sicht von Union, das anschließend keine Mittel mehr fand, einen individuell starken Gegner noch in Gefahr zu bringen.

Der Blick bei Union ging direkt nach dem Schlusspfiff aber schon wieder auf die nächste Partie, die schon am Mittwoch ansteht. Dann gastiert mit dem FC Erzgebirge Aue ein aktuell starker Abstiegskandidat an der Alten Försterei. Unter dem neuen Trainer Domenico Tedesco hat Aue aus drei Spielen sieben Punkte geholt und in 270 Minuten lediglich ein Gegentor zugelassen. Union erwartet also eine knifflige Aufgabe, bei der das Mitwirken von Kapitän Felix Kroos besonders wichtig wäre. Doch hinter dem Einsatz des Mittelfeldspielers steht ein Fragezeichen. In Hannover musste Kroos zwölf Minuten vor dem Ende nach einem Zweikampf wegen Leistenproblemen ausgewechselt werden. Ob eine längere Pause droht, ist noch unklar.

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