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Niki Zimling als Last-Minute-Coup des FSV Frankfurt

Zu Beginn der Winterpause gaben sich die Verantwortlichen des FSV Frankfurt eher zurückhaltend, was mögliche Neuzugänge anging. Trainer Tomas Oral und Geschäftsführer Clemens Krüger betonten unisono, dass zunächst Spieler aus dem vorhandenen Kader abgegeben werden müssten, bevor an Verstärkungen zu denken ist.

Ersteres ist mit den Abgängen von Joan Oumari (Sivasspor), Alexander Bittroff (Chemnitzer FC), Leon Hammel (TuS Erndtebrück) und Florijon Belegu (Berliner AK) sowie am gestrigen Montag schließlich auch noch Timm Golley (SV Wehen Wiesbaden) hervorragend gelungen, sodass Platz für Neue war. Und die Bornheimer haben sich mit Gabriel Silva (Barra Futebol Clube), Zsolt Kalmar (RB Leipzig) und Joel Gerezgiher (Eintracht Frankfurt) schon vor der Hektik des letzten Transfertages drei Verstärkungen gesichert, um dann kurz vor Toresschluss nochmals zuzuschlagen und einen Coup zu landen.

Denn wie der FSV am Montagnachmittag mitteilte, wechselt Niki Zimling zunächst bis zum Ende der Saison und auf Leihbasis vom 1. FSV Mainz 05 an den Bornheimer Hang. Der 23-malige Nationalspieler Dänemarks hatte in Mainz keine großen Perspektiven mehr, will sich nun aber im FSV-Trikot in Erinnerung bringen: „Ich brenne darauf, mein Können nun für den FSV in der 2. Bundesliga zu zeigen und der Mannschaft weiterzuhelfen.“

Geschäftsführer Krüger zeigte sich derweil überzeugt von dem 30 Jahre alten Mittelfeldspieler, der in der vergangenen Saison als Leihspieler mit Ajax Amsterdam noch in der Champions League im Einsatz war: „Es freut uns, dass wir mit Niki Zimling einen solch erfahrenen Mittelfeldspieler von Mainz 05 ausleihen konnten und sind uns sicher, dass er bei uns an seine alte Form anknüpfen kann und der Mannschaft für die bevorstehenden Aufgaben helfen wird.“

Ob Zimling über diese Saison hinaus in Frankfurt bleibt, ist offen und dürfte nicht zuletzt vom Verlauf der kommenden Monate abhängen. Eine Rückkehr nach Mainz ist indes trotz laufenden Vertrages unwahrscheinlich.

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