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Norivirus bei der SpVgg Greuther Fürth – Fällt das Spitzenspiel in Köln aus?

Noch am Mittwochabend war die Welt bei der SpVgg Greuther Fürth in bester Ordnung. Die Mannschaft von Trainer Frank Kramer gewann mit einigen Reservisten und Nachwuchsspielern sowie den lange Verletzten Goran Sukalo und Nikola Djurdjic ein kurzfristig angesetztes Testspiel gegen Rot-Weiß Erfurt mit 3:0 und schien gut vorbereitet auf das Spitzenspiel am Montagabend beim Tabellenführer 1. FC Köln.

Doch in der Nacht zum heutigen Donnerstag erwischte es gleich neun Spieler und sechs Trainer bzw. Betreuer der SpVgg heftig mit einer Brechdurchfallerkrankung, wobei der Verdacht auf Norivirus nahe liegt. Als Reaktion darauf sagte die SpVgg das Training für heute komplett ab und ließ stattdessen das Trainingszentrum und die Kabinen im Ronhof gründlich desinfizieren, während die gesunden Spieler individuell trainierten.

Ins Gespräch gebracht wurde nun eine Absage des Spiels in Köln, was vor dem Hintergrund, dass die betroffenen Spieler mindestens zwei, eher drei Tage nicht trainieren können, durchaus nachvollziehbar ist, zumal die Gefahr besteht, dass es in den nächsten Tagen noch weitere Profis erwischt. Allerdings stehen die Fürther Chancen, eine Absage der Partie zu erwirken, nicht sonderlich gut, weshalb es wohl von offizieller Seite dazu auch noch keinen Kommentar gibt. Denn laut dem Regelwerk der DFL ist die Absage eines Spiels wegen Personalmangels eines beteiligten Vereins in Folge von nicht beeinflussbaren Faktoren nicht möglich, solange 13 oder mehr Spieler einsatzbereit sind. Weil insgesamt 31 Spieler zum Kader von Trainer Frank Kramer, den es auch erwischt hat, zählen, müssten rein rechnerisch also noch einmal zeh weitere Spieler erkranken. Ob unabhängig von den Regularien der DFL eine Verschiebung des Spiels in Absprache mit dem Gegner möglich ist, steht im Moment in den Sternen.

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