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Pavel Dotchev nicht mehr Trainer von Erzgebirge Aue

Was nach dem 1:4 im Sachsenderby gegen Dynamo Dresden die Spatzen schon seit Sonntag von den Dächern gepfiffen haben, ist nun offiziell. Erzgebirge Aue und Trainer Pavel Dotchev gehen getrennte Wege, wobei der bulgarische Fußball-Lehrer dem Zweitliga-Schlusslicht am Montag seinen Rücktritt angeboten hat. Die Verantwortlichen um Präsident Helge Leonhardt nahmen das Rücktrittsgesuch von Dotchev, der Aue nach dem Abstieg in die 3. Liga im Sommer 2015 übernommen und mit nahezu runderneuerter Mannschaft den direkten Wiederaufstieg geschafft hat, an.

Dotchev strich auf seiner Abschiedspressekonferenz heraus, dass er mit seinem Rücktritt den Weg für einen Aufschwung freimachen wolle, damit die Mannschaft den bei nur drei Punkten Rückstand ans rettende Ufer fraglos noch möglichen Klassenerhalt schaffen könne: „Es geht nicht um Pavel Dotchev, sondern um den Verein. Ein neuer Trainer kann viellleicht neue Impulse geben. Die Mannschaft ist fit und es sind richtig gute Jungs“, so Dotchev, dem nach eigener Aussage vor allem auch die Pfiffe der Zuschauer gegen sein Team zugesetzt haben.

Präsident Leonhardt sprach Dotchev ausdrücklich seinen Dank aus: „Du bist ein Ehrenmann. Du hast für den Klub Großes geleistet.“

Einen neuen Trainer konnte der FC Erzgebirge anders als im Vorfeld der PK spekuliert indes noch nicht präsentieren, was dafür spricht, dass Aue in der Tat keinen Plan B in der Schublade hatte, wie Leonhardt betonte. Bis auf Weiteres übernehmen nun die Co-Trainer Robin Lenk, Werner Schoupa und Max Urwantschky das Training. Es soll aber möglichst zeitnah ein neuer Chefcoach kommen. Gerüchteweise gehandelt werden vor allem Steffen Baumgart (vereinslos, zuvor Berliner AK) und mit Marco Kurth ein Ex-Profi der Veilchen, der aktuell die U17 des 1. FC Magdeburg trainiert.

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