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Sebastian Polter zurück bei Union Berlin – Sören Brandy geht

Bis zum heutigen Dienstag ist die Wintertransferperiode in Bezug auf den 1. FC Union Berlin abgesehen von der Ausleihe des in der Hinserie kaum eine Rolle spielenden Linksverteidigers Christopher Lenz ereignislos verlaufen. Und es deutete nicht wirklich viel auf einen Paukenschlag hin, wie ihn die Eisernen heute vermeldeten, zumal Trainer Jens Keller stets betont hatte, mit dem vorhandenen Kader zufrieden zu sein und keine Neuzugänge zu fordern.

Zunächst gab Union heute den Abgang von Sören Brandy bekannt, der seinen noch bis zum Ende der Saison laufenden Vertrag auflöste, um beim Ligarivale Arminia Bielefeld anzuheuern. Nur kurze Zeit später vermeldeten die Eisernen dann die Rückkehr von Sebastian Polter, über die seit dem späten Montagabend aufgrund von entsprechenden Meldungen aus England spekuliert worden war.

Polter, der in der Saison 2014/2015 als Leihspieler in 29 Einsätzen für Union 14 Tore erzielte und dann zu den Queens Park Rangers wechselte, kehrt vom englischen Zweitligisten an die Alte Försterei zurück und unterschrieb einen bis 2020 datierten Vertrag mit Gültigkeit für die erste und zweite Liga. „Ich freue mich sehr nun wieder Teil der Union-Familie und Köpenicker zu sein und ich werde mich zerreißen, um mit der Mannschaft erfolgreich zu sein“, machte der 25 Jahre alte Angreifer keinen Hehl daraus, glücklich über die Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte zu sein.

Bei QPR war Polter zu Beginn der Saison zwar Stammspieler und wurde von den Fans wegen seines Einsatzwillens sehr geschätzt, doch unter dem neuen Trainer Ian Holloway verlor der frühere U21-Nationalspieler seinen Platz und kam zuletzt gar nicht mehr zum Zug. Der Wechsel nun ist deshalb folgerichtig und wohl ein Rekordtransfer für Union, wenngleich die in englischen Medien kolportierte Ablöse von 3,43 Millionen Euro kaum der Wahrheit entsprechen dürfte.

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