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Sorgen beim FSV Frankfurt wachsen – Benno Möhlmann denkt an Rücktritt

Mit drei Siegen in Folge gegen den 1. FC Nürnberg, bei RB Leipzig und gegen den 1. FC Kaiserslautern, die allesamt eigentlich nicht zu erwarten waren, hat sich der FSV Frankfurt nach der Winterpause flotten Schrittes aus dem Kreis der Abstiegskandidaten entfernt und seinen Platz im Mittelfeld der Tabelle anschließend mit vier Unentschieden in Folge gefestigt.

Aus den letzten drei Begegnungen reichte es für die Bornheimer nun aber nur noch zu einem Punkt und weil die Klubs im Tabellenkeller am Wochenende alle gewannen, ist der Vorsprung des FSV auf die Abstiegszone auf nur noch sieben Zähler geschrumpft. Längst schrillen deshalb in Frankfurt die Alarmsirenen, zumal am kommenden Wochenende mit dem Heimspiel gegen den VfR Aalen eine richtungsweisende Partie wartet. Setzt es gegen das Schlusslicht wie am Sonntag bei Erzgebirge Aue, einem anderen Abstiegskandidaten, ebenfalls eine Niederlage, wäre Frankfurt zurück im Kampf um den Klassenerhalt, der eigentlich schon als bestanden galt.

Trainer Benno Möhlmann war nach der Pleite in Aue sichtlich mitgenommen und äußerte gegenüber „Bild“ trotz seiner erst im Januar erfolgten Vertragsverlängerung sogar Rücktrittsgedanken: „Ich werde es überleben, aber ich bin enttäuscht, dass wir so agieren. Den Spielern habe ich das ja schon öfter gesagt, dass sie ein paar Sachen ändern müssen. Wenn wir das nicht schaffen, muss man auch überlegen, ob ich da der Richtige bin.“

Für Geschäftsführer Uwe Stöver, der die Mentalität der Mannschaft schon vor Weihnachten heftig kritisitert hatte, ist dagegen klar, dass die Spieler die Verantwortung zu tragen haben: „Das ist nicht akzeptabel. Das ist definitiv zu wenig. Wer das nicht begreift, der soll den Finger heben und zu Hause bleiben“, fand Stöver in „Bild“ klare Worte und ließ anschließend durchblicken, sich durchaus Sorgen zu machen: „Die sieben Punkte Vorsprung werden wir mit den Leistungen der letzten Wochen nicht über die Zeit bringen. Wer jetzt noch nicht erkannt hat, um was es geht, dem kann ich auch nicht mehr helfen.“

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