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Torwartwechsel beim 1. FC Kaiserslautern? – Kosta Runjaic legt sich nicht fest

Nach dem 0:2 nach Verlängerung bei Bayer Leverkusen, wo sich die Pfälzer mit einem Champions-League-Teilnehmer über weite Strecken auf Augenhöhe präsentierten, steht für den 1. FC Kaiserslautern am Wochenende wieder der Alltag an. Am Sonntag gastiert der FCK beim 1. FC Union Berlin, der beide Heimspiele im neuen Jahr gewonnen hat und sicherlich ein alles andere als leichter Gegner ist.

Wie aus den ersten Runden im Pokal gewohnt stand in Leverkusen Marius Müller im Kasten des FCK und der 21-Jährige, der intern sehr große Wertschätzung genießt, machte seine Sache überaus ordentlich und bestätigte einmal mehr sein großes Talent. Dass Müller in der neuen Saison als Nummer eins vorgesehen ist, steht bereits seit Winter fest. Auf jeden Fall haben die Verantwortlichen um Sportdirektor Markus Schupp dem langjährigen Stammkeeper Tobias Sippel schon im Januar mitgeteilt, nur im Aufstiegsfall über eine Verlängerung des auslaufenden Vertrages sprechen zu wollen. Sippel, der nachvollziehbarerweise mit seiner Zukunftsplanung nicht so lange warten will, bis die Lauterer Klassenzugehörigkeit feststeht, was im Extremfall erst nach den Relegationsspielen Anfang Juni der Fall sein könnte, hat sich daraufhin schon mehr oder weniger aus Kaiserslautern verabschiedet.

Nichtsdestotrotz stand der 26-Jährige in den ersten Pflichtspielen nach der Winterpause im Tor und gab keinen Anlass zu Kritik. Überraschenderweise ließ Trainer Kosta Runjaic vor dem Spiel in Berlin nun aber dennoch offen, ob er auf Sippel oder Müller setzt. Sogar ohne Not brachte Runjaic selbst einen Torwartwechsel ins Gespräch: „Es ist durchaus möglich, dass wir mit der gleichen Elf wieder antreten – inklusive Torwartposition.“

Mit Müller im Tor ginge Runjaic indes ein Risiko ein, das eigentlich nicht nötig wäre. Weiterhin auf Sippel zu setzen, wäre jedenfalls die Variante, die weitaus weniger Kritik hervorrufen würde, sollte es am Ende schiefgehen.

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