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Viele Interessenten für Simon Zoller – Holt der 1. FC Kaiserslautern einen Sportdirektor?

Am Mittwochabend präsentierte sich der 1. FC Kaiserslautern trotz der klaren 1:5-Niederlage beim FC Bayern München im Halbfinale des DFB-Pokals über weite Strecken der Partie zumindest ordentlich und deutete das in der Mannschaft von Trainer Kosta Runjaic steckende Potential an.

Besonders auf sich aufmerksam machte Torjäger Simon Zoller, der per Kopfball das zwischenzeitliche 1:3 markierte und damit unter Beweis stellte, auch auf hohem Niveau treffen zu können, was man auch andernorts interessiert verfolgt haben dürfte. Denn es ist längst kein Geheimnis mehr, dass der FCK den 22 Jahre alten Angreifer nicht wird halten können, sollte der Aufstieg verpasst werden. Mit dem SV Werder Bremen und Hertha BSC sollen zwei Bundesligisten bereits ein Auge auf Zoller geworfen haben, den im Winter bereits der FC Fulham haben wollte. Jörg Schmadtke, Sportdirektor des ebenfalls mit dem FCK-Stürmer in Verbindung gebrachten 1. FC Köln, ließ dagegen in der „Köln.Sport“ nun durchblicken, dass eine Verpflichtung Zollers nicht realistisch ist: „Die Geschichte ist entstanden, als ich beim Spiel in Kaiserslautern mit FCK-Vorstand Stefan Kuntz vor der Kamera stand und zu Simon Zoller befragt wurde. Da habe ich gesagt, dass Zoller ein guter Spieler ist. Aber Kaiserslautern hat im Winter bereits ein Angebot von drei Millionen Euro für ihn abgelehnt. Da sollten wir mit unseren rund 30 Millionen Euro Verbindlichkeiten nicht mit weiteren Gedanken Zeit vergeuden.“

Womöglich wird es eine der ersten Aufgaben eines neuen Sportdirektors, die Zukunft von Zoller zu klären. Dass ab dem Sommer wieder ein sportlicher Leiter eingestellt werden und Vorstandsboss Stefan Kuntz entlasten soll, gilt jedenfalls als beschlossene Sache. Ein Kandidat für den aktuell nicht vorhandenen Posten soll laut dem „Kicker“ Markus Schupp sein, der bis kurz vor Weihnachten in gleicher Funktion beim VfR Aalen tätig war und Kaiserslautern aus seiner Zeit als Spieler bestens kennt.

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