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Wieder nicht gewonnen – Bekommt der FC Ingolstadt das große Flattern?

Mit dem 1:0-Erfolg bei der SpVgg Greuther Fürth hat der FC Ingolstadt im ersten Spiel des Jahres nahtlos an das starke Halbjahr zuvor angeknüpft und schien sich vom Marsch in Richtung Bundesliga von nichts und niemandem abbringen zu lassen. Drei Spiele und nur zwei Punkte später gibt es rund um den souveränen Wintermeister aber doch die ersten Zweifel.

Auf das völlig überraschende 1:3 im eigenen Stadion gegen den SV Sandhausen folgten zwei 1:1-Unentschieden beim VfR Aalen und gestern gegen den TSV 1860 München, womit der Vorsprung der Schanzer auf die Plätze zwei und drei plötzlich nur noch vier Punkte beträgt.

Dabei wäre gegen die Münchner Löwen im erstmals in dieser Saison ausverkauften Audi-Sportpark weitaus mehr möglich gewesen als der eine Punkt. Ingolstadt agierte nahezu über die kompletten 90 Minuten dominant, schaffte es aber meist nicht, diese Überlegenheit in zwingende Torchancen umzuwandeln, sodass der etwas glücklich zustande gekommene Treffer von Danilo Soares vier Minuten vor der Halbzeit das einzige Erfolgserlebnis der Schanzer blieb. Sieben Minuten vor dem Ende folgte dann die kalte Dusche durch die Löwen, die sich bei einer ihrer wenigen Gelegenheiten in Person von Jannik Bandowski äußerst effektiv zeigten und zum Endstand trafen.

FCI-Coach Hasenhüttl war die Enttäuschung über die beiden neuerlichen Punktverluste anschließend deutlich anzumerken: „Wir sind natürlich nicht zufrieden, weil wir uns für das, was wir gespielt haben, nicht belohnt haben. Vorne haben öfter ein paar Zentimeter gefehlt. Wir dürfen nicht nur dominant sein, sondern müssen einfach den Sieg erzwingen.“

Zugleich zeigte sich der österreichische Fußball-Lehrer aber überzeugt von seinem Team und richtete den Blick schon nach vorne: „Ich bin mir dennoch sicher, dass die Mannschaft die richtige Reaktion zeigt und sich auch wieder mit einem Dreier belohnt. Der Punkt ist dennoch wichtig und wir werden weiter so gut arbeiten, wie wir es bisher getan haben.“ Als nächstes geht es für Ingolstadt am Freitag zu Erzgebirge Aue, wo es gegen einen ums Überleben kämpfenden Gegner sicherlich nicht einfach wird.

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