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Wird Benjamin Kessels Wechsel zum 1. FC Kaiserslautern zum Geduldsspiel?

In der Winterpause hat sich der 1. FC Kaiserslautern wochenlang vergeblich darum bemüht, eine Alternative für die defensiven Außenbahnen zu finden. Letztlich gelang es Sportdirektor Uwe Stöver aber nicht, einen neuen Außenverteidiger zu verpflichten, sodass im neuen Jahr weiterhin Philipp Mwene rechts und Marcel Gaus, der sich eigentlich offensiver wohler fühlt, links verteidigen.

Allerdings hat Stöver dem Vernehmen nach einen Neuzugang für den Sommer weit vorangetrieben. Denn wie „Bild“ schon Mitte Februar berichtet hat, steht der einst bereits in der Jugend und der zweiten Mannschaft für den FCK aktive Benjamin Kessel vor der Rückkehr in die Pfalz. Der 29 Jahre alte Rechtsverteidiger war vergangene Saison noch Leistungsträger und Vize-Kapitän des 1. FC Union Berlin, hat seinen Stammplatz aber aufgrund verschiedener Verletzungen eingebüßt und ist nur noch zweite Wahl hinter Christopher Trimmel, der Trainer Jens Keller mit seinen guten Leistungen keine Gründe liefert, über einen Wechsel nachzudenken.

Trimmel, dessen Vertrag endet, hat deshalb auch gute Karten auf eine Verlängerung bei Union, wohingegen Kessels ebenfalls auslaufendes Arbeitspapier kaum ausgedehnt werden dürfte, zumal nur einer der beiden erfahrenen Rechtsverteidiger bleiben soll. Ein Wechsel nach Kaiserslautern scheint für Kessel daher ein sinnvoller Schritt, dessen Verkündung aber vermutlich noch einige Zeit auf sich warten lassen wird. Denn bis Ende Mai hat Union Berlin die Möglichkeit, eine Option zu ziehen und Kessel für ein weiteres Jahr zu binden. Ein Szenario, das im Moment zwar unwahrscheinlich ist, aber etwa im Falle einer schweren Verletzung oder eines Abgangs von Trimmel auch nicht ausgeschlossen werden kann.

Gut möglich, dass der FCK deshalb die Verpflichtung Kessels erst Anfang Juni bekannt geben kann und wird.

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